Ich habe das unlängst gemacht und es hat mir (und auch der Autorin, deren Text ich durchgesehen habe) Freude gebracht und ich habe auch viel gelernt dabei, deshalb möchte ich das auch hier einmal anbieten:
Ich schaue mir Texte an und kommentiere sie
+ wenn es sich um epische Texte handelt
+ wenn sie bis zu 500 Wörter umfassen (kann aber auch ein Ausschnitt sein)
+ wenn der Verfassen / die Verfasserin mit Kritik umgehen kann (wichtig!)
+ und natürlich wenn ich Zeit habe und mich der Text irgendwie anspricht
Ich würde dann Text und Besprechung hier einstellen - auf Wunsch auch ohne Nennung des Verfassers/der Verfasserin -, weil ich an solch konkreten Beispielen am deutlichsten zeigen kann, was (nach meinem Dafürhalten) gute Texte ausmacht.
Texte / Textausschnitte gern an:
aheinisch (at) aon.at
Liebe Grüße, Andrea
Das ist ein tolles Experiment, davon probiert sicher nicht nur die Textschreiberin und du, auch wir anderen können bestimmt eine ganze Menge lernen.
AntwortenLöschenSonntagspätnachmittagsgrüße
Ich bin schon neugierig, ob und wie das wird! :)
LöschenDanke und liebe Grüße aus dem Sonntagabend! Andrea
Wie gut ich das finde, weißt du ja ;) Ich stelle die Version 2 von meinem Texterl demnächst in meinen Blog. Ganz fertig ist sie noch nicht
AntwortenLöschenIch bin schon gespannt! :)
LöschenIch habe gemocht, was du an Myriade geschrieben hast. Falls du Lust hast, auch mal bei mir vorbeizuschauen, würde ich mich freuen – ich höre viel zu selten etwas über meine Texte, gerade über die Stellen, wo es besser sein könnte. Morgen (Samstag) kommt eine Etüde, das heißt, 300 Wörter, und ich habe für meine Verhältnisse bisschen experimentiert ...
AntwortenLöschenNachtgrüße! :-D
Guten Morgen!
LöschenIch habe den Text gern gelesen, vor allem als ich aufgehört habe, auf das Satzende zu warten, also als ich verstanden habe, dass der Text nur aus einem Satz besteht, der dieses "Ineinanderfließen der Gedanken" ja auch formal abbildet. Es ist also ein innerer Monolog oder Bewusstseinsstromtechnik, wobei die Gedanken schon geordnet (den äußeren Abläufen folgend) daherkommen, als Leserin lasse ich mich quasi mittreiben. Ich mag das sehr (schreibe auch selbst gern so ;) ) und ich finde, dass es dir auch richtig gut gelungen ist.
Ich kann mir sehr gut vorstellen, was passiert, bzw. in welcher Stimmung sich die Protagonistin und der dieser Tagesanfang befinden.
Ich würde an dem Text also wenig ändern.
"eigentlich wollte sie das, eigentlich nicht" - Ich glaube, dass hier kein Beistrich hingehört.
Mir gefällt der Titel nicht, das ist so ein Modewort aus der Ecke "Wie perfektioniere ich mich". Mir würde etwas Beiläufigeres gefallen.
Ein paar andere Worte (wie zB "liebkosen") ... naja ... Wobei das auch mit persönlichem Geschmack zu tun hat, denn der ganze Text ist ja in eher ausgesuchter Sprache verfasst. - Wo der "Putzfetzen" dann natürlich heraussticht. Der war ja aber Teil der Vorgabe.
Das "Luxus" vor "Ferienwohnung" würde ich überdenken. Ich finde, es ist im restlichen Text zu wenig verankert. (Es spielt kaum eine Rolle, dass es sich um einen teuren Urlaub handelt. Das zentrale Thema hat nichts damit zu tun, wie gut das Hotel ausgestattet ist.)
Wie gesagt, das sind echte Kleinigkeiten, ich finde den Text, auch und vor allem wie er sich Schritt für Schritt auf den Schlussgedanken hinarbeitet, sehr gelungen.
Liebe Grüße, Andrea
Auch hier einen link :)
AntwortenLöschenhttps://laparoleaetedonneealhomme.wordpress.com/2024/07/07/schreiblernwerkstatt-abc-etude/
AntwortenLöschendone ... :)
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