Wenn späte Mädchen kerzengrad in Ohnmacht fallen", denkt die Sonne, die sich irgendwo im Hintergrund die Augen reibt, "da kann man sich schon mal irren." Einen Moment lang hat sie doch glatt gedacht, dass ihr jemand Gitterstäbe über den Blick gelegt hat. Der Mond zum Beispiel. Weil er neidig ist. Weil sie, die Sonne immerhin, so richtig schöne Schatten werfen kann und und er immer nur ein Zuschauer bleiben wird, ein später Junge und viel zu blass.
Fotos - vorzugsweise vom Moosauer-Hof: http://www.moosauer-hof.at. Copyright der Fotos und Texte : Andrea Heinisch
Herrlich fantasievoll ist dieses Wetteifern zwischen Sonne und Mond. :--)
AntwortenLöschenEinen lieben Gruss, garniert mit etwas Sonne,
Brigitte
Ein abendliches Danke in die Schweiz! :)
LöschenLiebe Grüße, Andrea
hihi
AntwortenLöschenjaa.. die späte Sonne wirft lange Schatten
(die frühe aber auch)
sehr fantasievoll
liebe Grüße
Rosi
Danke, liebe Rosi. :)
LöschenLiebe Grüße, Andrea
"Späte Mädchen" hat hier bei mir, in meiner "Sprache" eine etwas herablassende Konnotation.
AntwortenLöschenDein phantasievoller Text lässt das aber in den Hintergrund treten.
Danke für deine Rückmeldung! Ich weiß, was du mir dem Herablassend meinst, in gewisser Weise spiele ich ja auch damit (für mich ist da allerdings ein leiser ironischer Ton vorhanden). Es gibt am Textende ja auch noch den späten Jungen und den gibt es als Redewendung ja nicht. Das löst die "spätes Mädchen-Redewendung" ja ein Stück auf. Das Spät meint zudem auch die Tageszeit (die langen Abendschatten, und noch später der Mond). - So denk ich es mir. :)
LöschenLiebe Grüße! Andrea