(...) Der Mann wirft einen genauen Blick in einen der orange-farbigen Mistkübel, wie sie an Laternenmasten hängen, damit die Leute ihre Pappbecher und das Leberkässemmerl-Papier, Servietten, Plastikflaschen oder irgendwelche Essensreste nicht auf die Straße schmeißen. Dann geht er, ohne hineinzugreifen, weiter, vermutlich ist der Mistkübel gerade erst geleert worden. Mir aber fällt ein Wort ein, das ich seit meiner Kindheit weder gehört noch gedacht habe: Mistkübelstierler, und ich denke, dass es die nun also wieder gibt. Auch bei uns in Wien gibt. Oder war das damals nur ein Schimpfwort? Was ich als Kind ganz sicher nie gesehen habe: Schlafplätze von Obdachlosen, wie es neuerdings einen ganz in der Nähe meiner Wohnung gibt. Von einem kleinen Hügel und hinter Bambusstauden in einem Beserlpark ein wenig abgeschirmt lagern dort seit einigen Tagen diverse, prall gefüllte Plastiksackerl und einmal konnte ich erkennen, dass dort auch jemand schläft. Am helllichten Tag. Ich bin weiter...